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Die Vorführung

Die Boma-Vorführung im Lesedi

Was Ingoma tatsächlich ist und was Sie vom Gesang und Tanz erwarten können.

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Was die Boma-Vorführung ist

Wenn der Rundgang durch die Gehöfte endet und das Licht schwindet, wird die Gruppe zur Boma geführt – einem kreisförmigen, offenen Versammlungsplatz – für die abendliche Gesangs- und Tanzvorführung. Die Website des Veranstalters nennt die Show Ingoma, und sie schließt direkt an den Rundgang an, statt ein separates Zusatzticket zu sein. Eine Boma ist in der weiteren süd- und ostafrikanischen Tradition schlicht ein umzäunter Versammlungsplatz – hier ist sie genau für diesen Zweck errichtet und bietet dem Publikum Plätze rund um die Darsteller, statt in Reihen vor einer erhöhten Bühne.

Wie sie beginnt

Die Vorführung beginnt mit Trommeln und Gesang, bevor der Tanz selbst einsetzt, sodass die Gruppe einen Moment hat, sich in den Sitzplätzen der Boma niederzulassen, bevor der erste Tanz beginnt. Dass man vom Rundgang durch die Gehöfte kommt und nicht frisch aus dem Bus, verändert ebenfalls, wie der Auftakt wirkt – das Trommeln erscheint als Fortsetzung des Nachmittags und nicht als Beginn einer losgelösten Show.

Tänze aus den Gehöften, die Sie durchwandert haben

Ein Großteil des Programms schöpft aus den Traditionen der fünf Gehöfte, die am Nachmittag zuvor besucht wurden, und wird als eine gemeinsame Show aufgeführt statt als fünf getrennte, nach Kultur aufgeteilte Darbietungen. Wer bereits durch die Gehöfte der Zulu, Xhosa, Pedi, Basotho und Ndebele gegangen ist, nimmt die Tänze mit mehr Kontext wahr, als wenn er sie ohne Vorkenntnisse sieht. Welche Tänze an einem bestimmten Abend genau gezeigt werden, war nicht detailliert genug veröffentlicht, um hier eine feste Reihenfolge abzudrucken; dieser Leitfaden beschreibt daher die Form der Vorführung statt eines Drehbuchs Szene für Szene.

Die Einladung, mitzumachen

Bevor die Vorführung endet, werden die Gäste zum Tanzen eingeladen – dies ist keine reine Sitzshow, und der Schlussteil ist auf die Mitwirkung des Publikums angelegt statt auf eine formelle Verbeugung und den Abgang. Gäste, die lieber zuschauen als tanzen, werden nicht dazu gedrängt – die Einladung ist ein Angebot, nicht die einzige Art, den Schlussteil zu genießen.

Respekt gegenüber den Darstellern

Die Tänze und Lieder stammen aus echten kulturellen Traditionen und werden von Menschen aus diesen Gemeinschaften aufgeführt, nicht von kostümierten Schauspielern, die ein Drehbuch vorlesen. Fotografieren ist an kulturellen Orten wie diesem in der Regel willkommen, doch sollte man vor dem Filmen von Darstellern aus der Nähe einen Vertreter fragen – dieselbe Höflichkeit, die man überall sonst walten lassen würde. Dasselbe gilt für Kinder in der Gruppe: Die Vorführung ist familienfreundlich, aber sie bleibt eine lebendige Kulturshow mit echten Darstellern und ist keine Nummer mit kostümierten Maskottchen.

Wo sie im Abend ihren Platz hat

Die Boma-Vorführung findet nach dem Rundgang durch die Hofanlage und vor dem Abendessen statt, nicht umgekehrt — die Reihenfolge des Abends ist: Rundgang, dann Feuer, dann Tafel. Wenn das Timing für Ihren Abend wichtig ist (ein früher Flug, eine lange Rückfahrt), fragen Sie bei der Buchung nach der üblichen Dauer der Boma-Vorführung, statt eine feste Dauer anzunehmen.

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